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Maximum Deutschrock [Konzert]

Sa 30.03.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 15,- EUR
ermäßigt: 11,- EUR

Vom Wirtschaftswunder bis zur Wende (Musiklesung)

In unserer Show gehen wir erstmal zurück in die Fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Dort begegnet uns nicht nur das Traumboot der Liebe, mit dem die Capri-Fischer hinaus aufs Meer fahren. Nein, es wird auch die Badehose ausgepackt oder vom Lago Maggiore geträumt. Die deutschsprachige Popmusik wird eindeutig vom Schlager beherrscht.

Und dann taucht da plötzlich ein smarter Junge namens Peter Kraus auf, wackelt ein wenig mit den Hüften und singt Little Richards Hammerhit "Tutti Frutti". Aber nicht auf Englisch, sondern mit deutschem Text. Das ist neu, aber eben nur eine eingedeutschte Coverversion. Und die ersten "Beatgruppen" der Sechziger Jahre schreiben, sofern sie nicht gleichfalls englische Originalversionen covern, englische Texte zu ihren Songs. Zum Beispiel die Lords oder die Rattles.

Das ändert sich Ende der Sechziger Jahre. Rockmusik mit deutschen Texten wird, auch  beeinflusst von der Liedermacher-Szene um Sänger wie Hannes Wader, Reinhard Mey oder Franz-Josef Degenhardt, allmählich zur Normalität. Eingedeutschte Coverversionen sind out, die Rockmusiker schreiben ihre Stücke selbst. Und einige von ihnen begreifen ihre Songs auch als Mittel zur politischen Agitation

Mit den Siebzigern beginnt das Zeitalter der Rockladies. Sie mischen die zuvor klar männlich dominierte Rockszene gründlich auf.

Und in den Achtzigern ergießt sich die Neue Deutsche Welle übers Land. Es wird mit musikalischen Minimalismen experimentiert und schließlich der Punk entdeckt.

Das alles umfasst unsere Show. Wir spielen Songs der jeweiligen Dekaden und ordnen sie ein in ihre Zeit. Das tun wir mit Lesungen und kleinen Spielszenen. Wir zeigen, wie sich Deutschrock von der Adenauer-Ära bis hin zur Wende entwickelt.

Maximum Deutschrock, das sind:
Andreas Bernhardt (elektrische/akustische Gitarre, Gesang), Christoph Geisselhart (Bass, akustische Gitarre, Gesang), Franz-Peter Osterkamp (Keyboard/Piano, akustische Gitarre, Bluesharmonika, Gesang) und  Suse Steiner (Gesang)

  

Oskar-Gewinner Thomas Stellmach [Trickfilm]

Sa 15.06.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 14,- EUR
ermäßigt: 10,- EUR

Oscar-prämierter Trickfilm "Quest"

Nach zwei ausverkauften Veranstaltungen zeigt Stellmach wieder seine international preisgekrönten Trickfilme und erzählt, was ihn zur Umsetzung seiner Produktionen bewegte. Mit amüsanten kleinen Geschichten rund um den Herstellungsprozess der Filme, zu seinem Werdegang als Trickfilmkünstler und über seine Erlebnisse bei der Oscar-Verleihung in Hollywood führt Stellmach auf unterhaltsame Weise durch das Programm. Zu sehen sind sieben seiner Kurzfilme, unter anderem der Puppentrickfilm QUEST, für den er den Oscar in der Kategorie ?Bester animierter Kurzfilm 1996? erhielt, und der Experimentalfilm VIRTUOS VIRTUELL, der 2013 zu Kassels 1100-Jahr-Feier live mit dem Staatsorchester uraufgeführt wurde. Dazu zeigt Stellmach Requisiten (z. B. Original-Trickfilmfolien seines Zeichentrickfilmes UNKRAUT oder die QUEST-Figur) sowie Foto- und Videomaterial, das umfangreichen Einblick in seine Filmproduktionen gibt. Außerdem berichtet Stellmach über seine Trickfilm-Workshops und gibt eine kurze Vorschau auf seine aktuelle Produktion, den Kurzfilm THE SAUSAGE RUN.

Thomas Stellmach (*1965, Straubing) ist Trickfilmer, Regisseur, Produzent, Autor und Animator. Er lebt und arbeitet in Kassel. Viele seiner Kurzfilme erhielten nationale und internationale Preise. Für den Stop-Motion-Film QUEST erhielt er 1997 den OSCAR® (Academy Award - Bester animierter Kurzfilm 1996, Academy of Motion Picture Arts and Sciences, USA).Thomas Stellmach studierte Animation bei dem Trickfilmkünstler und Professor Paul Driessen an der Kunsthochschule Kassel. Nach seinem künstlerischen Hochschulabschluss 1999 gründete er mit zwei Partnern das Trickstudio Lichthof Film & Animation in Kassel und produzierte bis 2008 für Fernsehen und Werbung. Spezieller Gast der Veranstaltung ist die Künstlerin und Zeichnerin Maja Oschmann, Co-Regisseurin von VIRTUOS VIRTUELL.
  

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