Website des Bad Arolsen Company Theaters e.V.

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Alex Fährmann [Konzert]

Fr 23.02.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 15,- EUR
ermäßigt: 11,- EUR

Er ist ein Sänger und Liederschreiber, der beweist, dass es noch möglich ist, wertvolle Texte mit guter, handgemachter Musik zu verbinden.

Umhüllt und getragen von verdichteter Poesie und feinfühliger Musikalität, gestaltet er selten gewordene und unvergleichliche Konzertabende. Man könnte es sich einfach machen und schlicht erklären, dass es sich bei ihm um einen Liedermacher handelt. Falsch wäre es nicht. Aber es ist nicht ausreichend. Gemeinsam mit seinem Produzenten Karl Neukauf ist er derzeit auf Record-Release-Tour.

In "stürmischen Zeiten" - nicht nur meteorologisch - legt der Fährmann mit seiner neuen CD "Neunzig Liter und mehr" eine wahrhaft gelungene Scheibe vor. Die Geschichten und Beobachtungen der Platte tragen die Mäntel, die aus roughem, folkigem, bluesy und ein bisschen rockigem Garn gewebt sind. Aber im besten Sinne. Mainstream-Individualität, seelenlose Shopping-Malls, (ver)einsam(t)e Fußgängerzonen, Smartphone-Touristen. Flucht und Wiederkehr. All das spiegelt sich in seinen Songs.

Main-Echo am 25. April 2015:
"Es ist definitiv nicht mehr im Mainstream, so schonungslos scharfsichtig in die Nacht zu schauen wie der Fährmann mit Gitarre und Mundharmonika".

Schaumburger Nachrichten am 23. Januar 2017:
"Wenn der Fährmann singt oder Harp spielt, läuft es einem den Rücken runter. Weil er gut spielt, weil seine Texte einen ins Herz treffen."

So ist es auch kein Wunder, dass seine Songs bereits von anderen Bands gecovert werden und die Juroren der Liederbestenliste auf ihn aufmerksam wurden.
  

Smokin´Sound Sextett [Konzert]

Fr 01.03.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 13,- EUR
ermäßigt: 9,- EUR

Zeitlos: Jazzstandards der 60er und 70er

Musik verbindet - und das gilt insbesondere für den Jazz. Wo sonst findet man ganz junge und nicht mehr so ganz junge Musiker so vereint auf der Bühne wie beim Jazz? Da spielen Sechzehnjährige mit Sechzigjährigen, geben sich gegenseitig Impulse, inspirieren sich, haben Spaß und machen das, um das es geht: gute Musik. Und dies letztlich für ein Publikum, das mitdenkt und mitfühlt.

Mit teils eigenen Arrangements von Klassikern des großen, vom Aufbruch gekennzeichneten Jazz der 60er und 70er Jahre bringt das Smokin´Sound Sextett Stücke auf die Bühne, die nicht nur den Jazz-Spezialisten bekannt sind: Miles Davis, Chat Baker oder Charlie Parker - wer kennt sie nicht - gleichermaßen virtuos wie genial haben diese Künstler Werke geschaffen, die zeitlos und aktuell wie lange nicht sind.

Das Smokin´Sound Sextett besteht aus vier sehr jungen Musikern (Lars Schwarz, Trompete - Eneas Toptani, Baritonsaxofon - Max Pöpsel, Altsaxofon - Gero Göbel, Bass) und zwei "älteren Herren" (Werner Sostmann am Schlagzeug und Josef Pöpsel an der Gitarre). Vier Schüler, ein Lehrer der Christian Rauch Schule Bad Arolsen und ein Vater...

Die sechs haben sich Mitte 2017 zusammen gefunden und in diversen Konzerten, nicht nur im Bad Arolser Raum, ihr Publikum begeistert. Bis nach China reiste das Sextett im Jahr 2018, wo es im Rahmen des Austausches der CRS mit ihrer Partnerschule in Shanghai vor gut 600 mitgerissenen Schülern und Lehrern konzertierte.

Das BAC-Theater ist für die Gruppe kein Neuland - regelmäßige BAC-Besucher kennen sie durch Konzerte, unter anderem im Rahmen des 9. Internationalen Jugendmusik-Festivals im Juni 2018 oder auch als "Begleit-Band" des BAC-Ensembles während seiner eindrucksvollen Mascha-Kaléko-Abende.
  

Maximum Deutschrock [Konzert]

Sa 30.03.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 15,- EUR
ermäßigt: 11,- EUR

Vom Wirtschaftswunder bis zur Wende (Musiklesung)

In unserer Show gehen wir erstmal zurück in die Fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Dort begegnet uns nicht nur das Traumboot der Liebe, mit dem die Capri-Fischer hinaus aufs Meer fahren. Nein, es wird auch die Badehose ausgepackt oder vom Lago Maggiore geträumt. Die deutschsprachige Popmusik wird eindeutig vom Schlager beherrscht.

Und dann taucht da plötzlich ein smarter Junge namens Peter Kraus auf, wackelt ein wenig mit den Hüften und singt Little Richards Hammerhit "Tutti Frutti". Aber nicht auf Englisch, sondern mit deutschem Text. Das ist neu, aber eben nur eine eingedeutschte Coverversion. Und die ersten "Beatgruppen" der Sechziger Jahre schreiben, sofern sie nicht gleichfalls englische Originalversionen covern, englische Texte zu ihren Songs. Zum Beispiel die Lords oder die Rattles.

Das ändert sich Ende der Sechziger Jahre. Rockmusik mit deutschen Texten wird, auch  beeinflusst von der Liedermacher-Szene um Sänger wie Hannes Wader, Reinhard Mey oder Franz-Josef Degenhardt, allmählich zur Normalität. Eingedeutschte Coverversionen sind out, die Rockmusiker schreiben ihre Stücke selbst. Und einige von ihnen begreifen ihre Songs auch als Mittel zur politischen Agitation

Mit den Siebzigern beginnt das Zeitalter der Rockladies. Sie mischen die zuvor klar männlich dominierte Rockszene gründlich auf.

Und in den Achtzigern ergießt sich die Neue Deutsche Welle übers Land. Es wird mit musikalischen Minimalismen experimentiert und schließlich der Punk entdeckt.

Das alles umfasst unsere Show. Wir spielen Songs der jeweiligen Dekaden und ordnen sie ein in ihre Zeit. Das tun wir mit Lesungen und kleinen Spielszenen. Wir zeigen, wie sich Deutschrock von der Adenauer-Ära bis hin zur Wende entwickelt.

Maximum Deutschrock, das sind:
Andreas Bernhardt (elektrische/akustische Gitarre, Gesang), Christoph Geisselhart (Bass, akustische Gitarre, Gesang), Franz-Peter Osterkamp (Keyboard/Piano, akustische Gitarre, Bluesharmonika, Gesang) und  Suse Steiner (Gesang)

  

Oskar-Gewinner Thomas Stellmach [Trickfilm]

Sa 15.06.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 14,- EUR
ermäßigt: 10,- EUR

Oscar-prämierter Trickfilm "Quest"

Nach zwei ausverkauften Veranstaltungen zeigt Stellmach wieder seine international preisgekrönten Trickfilme und erzählt, was ihn zur Umsetzung seiner Produktionen bewegte. Mit amüsanten kleinen Geschichten rund um den Herstellungsprozess der Filme, zu seinem Werdegang als Trickfilmkünstler und über seine Erlebnisse bei der Oscar-Verleihung in Hollywood führt Stellmach auf unterhaltsame Weise durch das Programm. Zu sehen sind sieben seiner Kurzfilme, unter anderem der Puppentrickfilm QUEST, für den er den Oscar in der Kategorie ?Bester animierter Kurzfilm 1996? erhielt, und der Experimentalfilm VIRTUOS VIRTUELL, der 2013 zu Kassels 1100-Jahr-Feier live mit dem Staatsorchester uraufgeführt wurde. Dazu zeigt Stellmach Requisiten (z. B. Original-Trickfilmfolien seines Zeichentrickfilmes UNKRAUT oder die QUEST-Figur) sowie Foto- und Videomaterial, das umfangreichen Einblick in seine Filmproduktionen gibt. Außerdem berichtet Stellmach über seine Trickfilm-Workshops und gibt eine kurze Vorschau auf seine aktuelle Produktion, den Kurzfilm THE SAUSAGE RUN.

Thomas Stellmach (*1965, Straubing) ist Trickfilmer, Regisseur, Produzent, Autor und Animator. Er lebt und arbeitet in Kassel. Viele seiner Kurzfilme erhielten nationale und internationale Preise. Für den Stop-Motion-Film QUEST erhielt er 1997 den OSCAR® (Academy Award - Bester animierter Kurzfilm 1996, Academy of Motion Picture Arts and Sciences, USA).Thomas Stellmach studierte Animation bei dem Trickfilmkünstler und Professor Paul Driessen an der Kunsthochschule Kassel. Nach seinem künstlerischen Hochschulabschluss 1999 gründete er mit zwei Partnern das Trickstudio Lichthof Film & Animation in Kassel und produzierte bis 2008 für Fernsehen und Werbung. Spezieller Gast der Veranstaltung ist die Künstlerin und Zeichnerin Maja Oschmann, Co-Regisseurin von VIRTUOS VIRTUELL.
  

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