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Gute Filme [Kino]

Gute Filme im 2. Halbjahr 2017
- natürlich nur ... im BAC-Theater

Arrival [Kino]

Mi 13.09.2017 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Arrival
USA 2016 ? Länge: 118 Min. ? FSK: ab 12 Jahren

Der Science Fiction-Film des kanadischen Regisseurs Denis Villeneuve beleuchtet spannend, emotional und doch in nachdenklicher, selten spektakulärer Weise die Zukunft unseres Planeten. Es geht um das Verstehen von Sprache und ihre Bedeutung für die Wahrnehmung unserer gegenwärtigen Welt. Nach der Landung von Außerirdischen an unterschiedlichen Punkten auf der Erde macht sich die Sprachwissenschaftlerin Dr. Louise Banks (Amy Adams) daran, die Schriftzeichen der kommunikationsfreudigen fremden Wesen zu entziffern. Das gelingt ihr, doch dann kippt die Situation, als Zeichen der Aliens etwa mit ?Waffe nutzen? übersetzt werden. Die Außerirdischen werden als globale Bedrohung empfunden, ein Angriff auf die Fremden wird erwogen. Dazu tendiert auch der chinesische General Shang. Medienberichte heizen die Stimmung noch mehr auf. Amerikanische Soldaten platzieren aus eigenem Entschluss eine Bombe in einem der miteinander vernetzten Raumschiffe. Es kommt zu einer Explosion. Doch die Kommunikation siegt und überwindet die aus Angst entstandenen Aggressionen. Das Buch basiert auf der 1998 veröffentlichten Kurzgeschichte "Story of Your Life" von Ted Chiang Die Uraufführung war bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2016.

Regie: Denis Villeneuve - Drehbuch: Eric Heisserer - Darsteller: Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker, Michael Stuhlbarg  

Gemeinsam wohnt man besser [Kino]

Mi 18.10.2017 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Französische Komödie
Frankreich: 2016 - Länge: 137 Min. - FSK: keine Einschränkung

Der Witwer Hubert will in seiner geräumigen Pariser Wohnung in Ruhe seinen Lebensabend fristen. Doch als er bei der notgedrungenen Suche nach einer Putzhilfe den falschen Aushang erwischt, steht statt der polnischen Hilfskraft plötzlich die wohnungsuchende Studentin Manuela in der Tür - und die denkt gar nicht daran, wieder zu gehen. Während Hubert so seine Probleme damit hat, dass eine neue Mitbewohnerin durch seine jahrelang kultivierten Gewohnheiten latscht, hat diese bereits neue Pläne. Da Manuela nicht mit dem alten schrulligen Mann alleine wohnen will organisiert sie weitere Mitbewohner. So wird diese WG zu einer Mehrgenerationen-WG mit der verspannten Krankenschwester Marion und dem in Scheidung lebenden Anwalt Paul-Gerard. Dieser Film spielt auf herrlich leichtfüßige und unterhaltsame Art mit dem Aufeinanderprallen gegensätzlicher Lebenskonzepte. Der Regisseur hat eine kluge Revue herrlich schräger Missverständnisse und Situationskomik geschaffen, ohne seine Figuren dabei der Lächerlichkeit zu überlassen. Insbesondere mit seiner feinfühligen Beobachtung zwischenmenschlicher Situationen und spritziger Dialoge weiß der Film zu gefallen.

Regie: François Desagnat - Drehbuch: Jérome Corcos, Catherine Diament - Darsteller: André Dussollier, Bérengère Krief, Arnaud Ducret   

Der Himmel wird warten [Kino]

Mi 15.11.2017 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Der Himmel wird warten
Frankreich 2016 - Länge: 90 Minuten ? FSK: ab 12 Jahren - Regie und Drehbuch: Marie-Castille
Mention-Schaar - Kamera: Myriam Vinocour - Darsteller: Sandrine Bonnaire, Zinedine Soualem,
Clotilde Courau, Noémie Merlant. Prädikat: besonders wertvoll

Die 16-jährige Mélanie hat Freundinnen und will mit Aktionen die Welt verbessern. Dann lernt sie im Internet einen Jungen kennen; er findet die richtigen Worte, die ihren Kummer über den Tod der Großmutter als auch ihren Weltverbesserungsdrang ansprechen und macht sie mit dem Islam bekannt. Immer mehr verändert sie sich, versucht ihre Freundinnen zu bekehren, ehe sie sich von ihnen abwendet. Die 17-jährige Sonia ist hingegen auf dem Sprung. Ihre Tasche hat sie schon gepackt, als mitten in der Nacht eine Spezialeinheit ihr Elternhaus stürmt. Es gibt Hinweise, dass sie einen Anschlag geplant hat. Ihre Eltern sind erschüttert, sie wussten nichts davon und nehmen es in der Folge auf sich, die Indoktrination ihrer Tochter rückgängig zu machen. Die Entwicklungen dieser Mädchen verlaufen im Film gegenläufig: Während Mélanie immer mehr indoktriniert wird, kommt Sonia schrittweise zurück in ihr altes Leben. Die Eltern finden Unterstützung bei der Leiterin eines Präventionszentrums, die sich um Eltern und junge Mädchen, die vom IS angeworben wurden, kümmert. "Der Himmel wird warten" verweigert sich einfachen Erklärungen und legt viel Wert auf eine möglichst vielschichtige Ausgangslage und vielseitige Erklärungen. Dadurch gibt es in diesem Film keine Schuldzuweisungen, sondern zwei Mädchen aus durchschnittlichen Familien, die dennoch anfällig für die Indoktrination sind. Glaubwürdig gespielt und empathisch inszeniert, will Mention-Schaar vor allem Verständnis und Verstehen vermitteln - in einer Zeit, in der Europa immer mehr droht, Vorurteilen und Hysterie anheimzufallen.

Regie und Drehbuch: Marie-Castille Mention-Schaar - Kamera: Myriam Vinocour - Darsteller: Sandrine Bonnaire, Zinedine Soualem, Clotilde Courau, Noémie Merlant. Prädikat: besonders wertvoll
  

Moonlight [Kino]

Mi 13.12.2017 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Moonlight
USA 2016 - Länge: 111 Min. - FSK: 12

"An einem gewissen Punkt muss man für sich selbst entscheiden, wer man sein will; und lass diese Entscheidung von niemand anderem treffen." So beschreibt der Regisseur die Kernaussage des Films. In drei Lebensabschnitten geht es um die Geschichte von Chiron, einem afroamerikanischen Mann im Gedränge der Drogenszene der 80ziger Jahre in Miami. Unter dem Spitznamen "Little" ist seine Kindheit geprägt durch das Leben mit seiner cracksüchtigen Mutter und dem Mobbing seiner Mitschüler, aber auch durch entscheidende Begegnungen mit seinem Freund Kevin und dem kubanischen Einwanderer und Drogenhändler Juan. Als Jugendlicher macht er in seiner gewalttätigen Lebenswelt die überraschende Entdeckung der Sexualität und Selbstbehauptung. Dies führt zu seiner neuen Identität als "Black", der äußerlich nun ein "ganzer Mann" zu sein scheint - muskelbepackt, mit Goldkettchen und Diamantohrring - , im Innern aber weiterhin um Worte und Gefühle ringt. Ein bemerkenswerter und brillant ausgearbeiteter Blick auf das Leben, wie es nur selten im Kino zu sehen ist, urteilen viele Kritiker. Es ist dem Regisseur gelungen, eine authentische Entwicklung eines Jungen auf dem Weg ins Erwachsenwerden darzustellen, denn nicht die Gesichtszüge, sondern die gleiche Ausstrahlung der Augen waren für ihn maßgebend. Diese einfühlsame Inszenierung zeigt sich auch in der Kameraführung, dem Drehort und der Musik. Nicht umsonst hat dieser Film in allen Kategorien etliche Nominierungen und Prämierungen erhalten, so bei der Oscarverleihung 2017 als bester Film, bestes adaptiertes Drehbuch und bester Nebendarsteller und beim Golden Globe Award 2017 als bestes Filmdrama.

Regie und Drehbuch: Barry Jenkins - Darsteller: Ashton Sanders, Alex R. Hibbert, Trevant Rhodes, Mahershala Ali, Janell Monae, Naomi Harris, Jaden Piner, Jaherrel Jerome, Andre Holland
  

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