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Yuli [Kino]

Mi 11.12.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Spanien, Kuba, Großbritannien 2018 - Länge: 115 Min. - FSK: ab 6

Kuba, Anfang der 80er Jahre. Carlos ist auf den Straßen Havannas zum König der spontanen Breakdance-Wettbewerbe geworden. Sein Vater Pedro erkennt das außergewöhnliche Talent seines Sohnes und will ihn zum professionellen Tänzer ausbilden lassen. Doch Yuli will nicht tanzen, er will Fußballer werden wie sein großes Vorbild Pelé. Pedro schickt seinen Sohn auf die staatliche Ballettschule und zwingt ihn, seine Ausbildung zu beenden, zuletzt fernab der Familie, in einem Ballett-Internat in der Provinz. Yuli lernt, mit der Einsamkeit zu leben. Der Tanz wird vom Zwang zur Zuflucht. Carlos gewinnt die Goldmedaille beim Prix de Lausanne, danach verpflichtet das English National Ballet den 18-jährigen als Principal Dancer. In London leidet Yuli unter Heimweh. Als er nach einer schweren Verletzung mit dem Tanzen pausieren muss, geht er zurück nach Havanna. Nach Jahren der Entbehrungund Einsamkeit lebt er nun seinen schier unstillbaren Hunger nach Leben aus und setzt damit seine Karriere aufs Spiel. Er muss sich entscheiden, ob er den Weg weitergehen will, den sein Vater ihm aufgezwungen hat, oder ob seine Liebe zum Tanz stark genug ist, seinen eigenen Weg zu finden. "Yuli" rekapituliert Leben und Werk des kubanischen Balletttänzers Carlos "Yuli" Acosta. Der Regisseurin Icíar Bollaín gelingt es, mit Parallelmontagen auf mehreren Zeitebenen eine komplexe Erzählstruktur zu komponieren. "Yuli" ist auch ein Film über die Geschichte Kubas und die Kubaner. Der Film zeugt die Zerrissenheit des Landes, die Armut und die Repressalien aufgrund der schwierigen politischen Lage. "Yuli" ist ein berührender Film über einen einzigartigen Tänzer und eine Liebeserklärung an dessen Heimat.

Regisseurin: Icíar Bollaín - Drehbuch: Paul Laverty - Darsteller-/Innen: Carlos Acosta, Keyvin Martínez u.a. - Kamera: Álex Catalán
  

Rocketman [Kino]

Mi 22.01.2020 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Rocketman (Drama - Biografie)
Vereinigtes Königreich, USA 2019 - Länge: 121 Minuten - FSK 12

Im Zentrum des Films stehen die Durchbruchjahre einer beeindruckenden Künstlerpersönlichkeit,in dem aus dem ganz normalen Jungen Reginald Kenneth Dwight - ein bisschen kräftiger gebaut und ziemlich schüchtern - der Popstar Elton John werden sollte. Als Einstieg in die Geschichte und verbindendes erzählerisches Element dient eine Therapiegruppensitzung in einer Entzugsklinik, in die sich der Musiker zur Bekämpfung seiner Probleme begeben hat. Wenig geliebt von seinem Vater und aufgezogen von seiner überforderten Mutter, ist es vor allem die Großmutter, die in ihm das musikalische Talent erkennt und fördert. So erhält er mit 11 Jahren ein Stipendium an der Royal Academy of Music in London. Doch seine wahre Leidenschaft gilt dem Rock`n Roll. Mit dem Songwriter Bernie Taupin trifft er die ideale Ergänzung für sein fehlendes Händchen, Songtexte zu schreiben. Über Jahre hinweg werden
sie zum eingeschworenen Team und avancieren zu Superstars. Doch hat der Erfolg auch seine Schattenseiten: Durch Alkohol - und Drogenexzesse wie auch Elton Johns Homosexualität, die vor der Öffentlichkeit verborgen wird, droht nach einem raketenhaften Aufstieg ein tiefer Fall. Es gelingt dem Regisseur Dexter Fletcher eine virtuose Verknüpfung von rund 20 Elton John-Songs, die vom Hauptdarsteller alle selbst gesungen werden. Die Aufnahmen wurden in den weltberühmten Abbey Road Studios durchgeführt. Auch Elton Johns exzentrischer Mode-Stil, besonders seine extravaganten Brillen, kommen im Film nicht zu kurz und sind ein Fest für die Sinne. So schafft es der Regisseur, Tiefsinn und Unterhaltung in Einklang zu bringen und viele Besucher zu Tränen zu rühren.

Regie: Dexter Fletcher - Drehbuch: Lee Hall - Darsteller-/Innen: Taron Egerton, Jamie Bell, Richard Madden, Bryce Dallas Howard u.a.
  

Long Shot [Kino]

Mi 12.02.2020 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Long Shot:  Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich (Komödie, Romanze)

USA 2019 - Länge: 125 Min - FSK: ab 12 Jahre

In Märchen von gestern muss das arme Hascherl vom reichen Prinzen gerettet werden. Long Shot - Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich liefert die feministische Variante. Charlotte Field ist Außenministerin der USA und umgeben von selbstverliebten Präsidentendarstellern (Seitenhieb auf Trump). Fred Flarsky ist investigativer Journalist, kämpft für seine Ideale und die daraus resultierende Arbeitslosigkeit. Er trägt eine grauenvolle Trainingsjacke, leidlich gepflegten Bart und hat zwar Rückgrat und Biss, aber leider nicht viel mehr. Field war Flarskys Babysitterin und feuchter Traum aus Highschoolzeiten. Sie treffen sich auf einer Party wieder, wo er nicht hinpasst und sie scheinbar mühelos glänzt. Sie findet seine Unperfekheit charmant. Er ist beeindruckt  von ihrer Souveränität, ihrem Engagement und, ja klar, ihrer Schönheit. Fred, der verknautschte Chaot, avanciert zum Redenschreiber in ihrem Team, denn Charlotte will die erste weibliche Präsidentin der USA werden. Er reist in ihrem Gefolge um die Welt. Idealismus und Pragmatismus knallen aufeinander. Das ist hinreißend komisch, politisch unkorrekt und überraschenderweise verdammt sexy. Long Shot beweist: Es ist nicht immer der attraktivste Partner, der einen umhaut, sondern der, bei dem man selbst sein kann. Liebe muss nicht schön aussehen, sie muss Spaß machen. Und: Zumindest der Teil mit der weiblichen Präsidentin muss ja kein Märchen bleiben.

Regie: Jonathan Levine - Drehbuch: Liz Hannah, Dan Sterling - Kamera: Yves Bélanger - Darsteller/-innen: Alexander Skarsgård, Charlize Theron, Seth Rogen, June Diane Raphael, Andy Serkis, O'Shea Jackson Jr.
  

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