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Green Book [Kino]

Mi 18.09.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Über Ressentiments und Unterschiede hinweg (Drama/Biografie)
USA 2018 - Länge: 130 Min. - FSK: ab 6

Ein schwarzer Musiker und sein weißer Chauffeur reisen durch die von Rassentrennungsgesetzen durchwirkten Südstaaten der USA. Es ist das Jahr 1962. Als Weißer ist man Rassist. Viggo Mortensen spielt Vallelonga, den weißenChauffeur und Leibwächter eines schwarzen Musikers. Vallelonga, wanstig und schmierig, bringt seine Familie mit Hot-Dog-Fresswettbewerben, Faustschlägen oder Gaunereien über die Runden. Als Don "Doc" Shirley, gebildet und hochtalentiert, Tony zum Bewerbungsgespräch empfängt, sitzt er auf einem Thron. Je mehr sich die beiden auf ihrer Tour vom liberalen New York entfernen, desto mehr gerät das Verhältnis der beiden Männer in Schwingung: Vom Fond des Cadillac aus versucht Shirley seinem Proleten-Fahrer Manieren beizubringen. Shirley spielt Abends Populärmusik für die weiße High Society, doch bald bekommt er zu spüren, dass er nicht dazu gehört: Geleitet vomebenfalls realen "Green Book", der titelgebenden Reisebroschüre mit sicheren Anlaufstellen für Afroamerikaner, werden die Absteigen für den gefeierten Star schäbiger und dreckiger - bis der Ehrengast noch nicht mal mehr die Toilette am Auftrittsort benutzen darf. Hier, in Louisiana und Alabama, schlägt die Stunde von Tony. Er rettet den homosexuellen, trotzigen Musiker aus allerlei bedrohlichen Situationen - nicht nur, weil er es als Weißer kann und es sein Job ist, sondern weil er sich mit ihm über alle Ressentiments und Unterschiede hinweg angefreundet hat. Der dramaturgisch dargestellte Kontrast dieser Beziehung beruht auf einer wahren Geschichte.

Regie: Peter Farrelly - Drehbuch: Nick Vallelonga, Peter Farrelly, Brian Hayes Currie - Darsteller/-Innen: Viggo Mortensen, Mahershala Ali, Linda Cardellini, Dimiter D. Marinov, Mike Hatton
  

Womit haben wir das verdient? [Kino]

Mi 16.10.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Wunderbar und bissig (Komödie)
Österreich 2018 - Länge: 92 Minuten - FSK: ohne

Eigentlich sitzen Wanda und ihr Ex-Mann Harald bei der Therapeutin, um mit ihrer pubertierenden Tochter Nina zu sprechen. Aber Nina kommt nicht und die Erwachsenen geben sich gegenseitig die Schuld für Ninas Komasaufen. Dann klingelt es - und Nina steht im Raum. Sie trägt ein Kopftuch und verkündet, dass sie zum Islam konvertiert sei und nur noch Fatima genannt werden möchte. Ein Albtraum beginnt. Mit fundamentalistischer Wut will die Tochter beweisen, dass sie eine Super-Muslima ist: mit "halal", arabisch für "rein", und "haram", verboten, durchdringen unzählige Speisevorschriften und Alltagsregeln Wandas Patchwork-Familie. Wenn Nina Zweifel überfallen, hilft das Internet dem konvertierten Bürgerkind mit Selbsthilfechats und Videos, in denen etwa ein fideler bärtiger Mann mit säuselnder Stimme erklärt, wie sich junge Frauen am besten zu waschen haben. Mit viel schwarzem Humor spießt der Film die teils ängstlichen, teils trotzigen Reaktionen auf die religiöse Offensive der jungen Frau auf. Nina/Fatima erschreckt sogar tiefgläubige Muslime, aber sie findet auch unerwartet Verständnis: Die Lebensgefährtin ihres Vaters ist davon überzeugt, dass ein Mehr an religiöser Festigkeit die Gesellschaft stabilisieren könne. Wanda hingegen findet im Kampf gegen den religiösen Wahn ihrer Tochter ausgerechnet in Hanife eine Mitstreiterin: einer Muslima, die für die Rechte der Frauen im Islam streitet. "Womit haben wir das verdient?" ist eine wunderbar bissige Komödie, bei der Linke und Rechte, Religiöse und Atheisten durch den Kakao gezogen werden. Und sie gewährt einen humoristischen Lichtblick angesichts all der von tiefer Humorlosigkeit geprägten Debatten um Identität und Religion, in denen Schablonen vorherrschen.

Regie: Eva Spreitzhofer - Kamera: Xiaosu Han, Andreas Thalhammer - Darsteller-/Innen : Caroline Peters - Chantal Zitzenbacher - Simon Schwarz - Emily Cox - Kida Khodr Ramadan u.a.
   

Die Berufung [Kino]

Mi 13.11.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Die Berufung (Drama/Biografie)
USA 2018 - Länge: 120 Minuten - FSK: ohne

Die Vereinigten Staaten von Amerika in den 1950er Jahren: Frauen und Männer sind zwar in der Theorie gleichgestellt, doch gibt es immer noch zahlreiche Bereiche, die Frauen nicht offenstehen, sie dürfen etwa weder Polizistin noch Richterin werden. "Die Berufung" zeigt die Karriere von Ruth Bader Ginsburg, die gegen alle Widerstände zu einer Richterin des Obersten Gerichtshofes in den USA wurde. Die liberale Ruth Bader Ginsburg kämpft für gleiche Rechte, egal ob Mann oder Frau. Sie muss viele Hindernisse überwinden, um ihren großen Traum endlich zu verwirklichen: Richterin des Obersten Gerichtshofes der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden. Doch 1956, als sie als eine von nur sechs Frauen einen juristischen Abschluss an der Universität Havard erhält, ist es bis dahin noch ein langer Weg. Sie muss sich danach mit einer Stelle als Professorin begnügen, obwohl sie lieber bei Gericht  arbeiten würde. Da macht sie ihr Mann Marty auf den Fall Charles Moritz aufmerksam, der sich aufopferungsvoll um seine kranke Mutter kümmert, allerdings aufgrund seines Geschlechts nicht den eigentlich üblichen Steuernachlass erhält. Ruth sieht ihre Chance gekommen, einen Präzedenzfall zu schaffen und die rückständigen Strukturen der Gesellschaft und die Gesetzeslage aufzubrechen. Ruth Bader Ginsburg war die zweite Frau, die es in den Obersten Gerichtshof der USA schaffte. Sie wurde 1993 von Bill Clinton ernannt und wurde damit die erste jüdische Frau, die einen solchen Posten übernehmen durfte.

Regie: Mimi Leder - Darsteller-/Innen: Felicity Jones, Armie Hammer, Kathy Bates, Justin Theroux, Jack Reynor
  

Yuli [Kino]

Mi 11.12.2019 um 19.30 Uhr

Eintritt: 5,- EUR
ermäßigt: 3,- EUR
Karten nur an der Abendkasse!

Spanien, Kuba, Großbritannien 2018 - Länge: 115 Min. - FSK: ab 6

Kuba, Anfang der 80er Jahre. Carlos ist auf den Straßen Havannas zum König der spontanen Breakdance-Wettbewerbe geworden. Sein Vater Pedro erkennt das außergewöhnliche Talent seines Sohnes und will ihn zum professionellen Tänzer ausbilden lassen. Doch Yuli will nicht tanzen, er will Fußballer werden wie sein großes Vorbild Pelé. Pedro schickt seinen Sohn auf die staatliche Ballettschule und zwingt ihn, seine Ausbildung zu beenden, zuletzt fernab der Familie, in einem Ballett-Internat in der Provinz. Yuli lernt, mit der Einsamkeit zu leben. Der Tanz wird vom Zwang zur Zuflucht. Carlos gewinnt die Goldmedaille beim Prix de Lausanne, danach verpflichtet das English National Ballet den 18-jährigen als Principal Dancer. In London leidet Yuli unter Heimweh. Als er nach einer schweren Verletzung mit dem Tanzen pausieren muss, geht er zurück nach Havanna. Nach Jahren der Entbehrungund Einsamkeit lebt er nun seinen schier unstillbaren Hunger nach Leben aus und setzt damit seine Karriere aufs Spiel. Er muss sich entscheiden, ob er den Weg weitergehen will, den sein Vater ihm aufgezwungen hat, oder ob seine Liebe zum Tanz stark genug ist, seinen eigenen Weg zu finden. "Yuli" rekapituliert Leben und Werk des kubanischen Balletttänzers Carlos "Yuli" Acosta. Der Regisseurin Icíar Bollaín gelingt es, mit Parallelmontagen auf mehreren Zeitebenen eine komplexe Erzählstruktur zu komponieren. "Yuli" ist auch ein Film über die Geschichte Kubas und die Kubaner. Der Film zeugt die Zerrissenheit des Landes, die Armut und die Repressalien aufgrund der schwierigen politischen Lage. "Yuli" ist ein berührender Film über einen einzigartigen Tänzer und eine Liebeserklärung an dessen Heimat.

Regisseurin: Icíar Bollaín - Drehbuch: Paul Laverty - Darsteller-/Innen: Carlos Acosta, Keyvin Martínez u.a. - Kamera: Álex Catalán
  

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